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Liebe DSDS Freunde,

Ich habe mir lange überlegt ob das Thema Michael Jackson in dieses Forum passen würde, denn seid Tagen beschäftigt dieser genialae Popstar die Medien in der ganzen Welt und ich bin daher auch der Meinung, dass auch wir von ihm Abschied nehmen sollten, denn gerade bei vielen DSDS Kandidaten der vergangenen 6.Staffeln war auch er immer mitten unter ihnen, wenn auch nur als Kopie eines Möchtegern Stars.

Der Abschied von Michael Jackson:

Michael Jackson Fans in aller Welt, nehmen Abschied von einem Pop-Idol, das sie verehrt haben, wie keinen anderen. Ihnen war es schon immer egal, was die Medien über ihren King of Pop schrieben, so war das auch schon beim King Of Rock’n Roll Elvis Presleyder am 16.August 1977 um 14:45 Uhr in seiner Villa “Graceland verstorben ist. Auch bei ihm unterbrachen die Radio Sender in der ganzen Welt ihr laufendes Programm und verkündigten den Tod eines einmaligen Stars auch schon damals konnten es seine Fans nicht fassen, dass er nicht mehr unter ihnen sein sollte ich gehöre heute noch zu seinen Fans, für mich war er der größte aus meiner Jugendzeit und ist es geblieben bis heute.

Und so war es natürlich auch am 25.Juni 2009. Michael Jackson der am 29.April 1958 geboren wurde verstarb mit 50 Jahren an einem Herzstillstand um 12:21 Ortszeit in LA (Deutschland 21:21 Uhr). Ich hörte diese unglaubliche Nachricht um 4:00 früh im Nachtprogramm vom Bayern 1. Ich war schockiert und konnte es eigentlich nicht glauben,dass der King of Pop nicht mehr leben sollte.

Aber es war leider bittere Wahrheit, für seine Fans in aller Welt wird dieser Tag in die Pop Geschichte eingehen. Ich persönlich habe Michael Jackson bei vielen seiner Livekonzerte in Deutschland erlebt. Im Juli 1988 startete BRAVO Sonderzüge mit seinem Namen zu den Konzerten in München, Köln und Hamburg. Ich hatte gemeinsam mit der DB diese Aktion gemacht und war natürlich auch in allen Zügen, die restlos Ausgebucht waren. Ich sorgte über die vorhandene Musikanlage (einfach gauenvoll) für die nötige Stimmung mit heißer Musik, zwischendurch ging ich auch mal wieder durch alle Zugabteile und begrüßte alle Fahrgäste. Für mich ein unvergessliches Erlebnis,The World Bad Tour 88. Einige BRAVO Leser hatten ja ein VIP Ticket gewonnen, sie durften dann natürlich auch bei allen Konzerten in die VIP Bereiche.  Leider blieb auch ihnen ein Wunsch unerfüllt, sie konnten ihren Star nicht persönlich kennenlernen, aber das war auch nicht so tragisch, denn es ist schon etwas ganz besonderes, wenn man im streng abgesichterten Promi-Bereich sitzen darf Essen und Geränke vom feinsten umsonst bekommt.

Überhaupt, es gibt keine Jugendzeitschrift die Michael Jackson rund um die Welt Exklusiv begleiten durfte wie BRAVO Reporter Alex Gernandt und es war daher auch kein Wunder, dass beide sich sehr gut verstanden haben, mehr als es normal bei Medien üblich ist. Kein Wunder er war daher auch der erste Pop Star, der den ersten Platin Otto bekam. Ihm zu Ehren hat BRAVO zum ersten Mal in seiner Geschichte die BRAVO Buchtaben auf der Titelseite in schwarz gedruckt, es gibt auch im Innenteil eine Special Edition ” Wir weinen um einen Freund” auch wenn ich schon seid August 2002 nicht mehr bei dieser Zeitschrift bin, heute fühle ich mich noch einmal als Mitarbeiter dieser Redaktion “Fühl Dich BRAVO” in diesem besonderen Fall stimmt es.

Michael Jackson und die Medien:

Natürlich hat Michael Jackson alle Höhen und Tiefen,die ein erfolgreiche Künstler immer wieder erleben müssen am eigenen Leib zuspührenen bekommen. Die üblen Schlagzeilen kennen wir ja alle. Auch in den vergangenen Tagen wurde mal wieder vieles geschrieben die diversen TV Magazine kramten aus der untersten Schublade Beiträge hervor (Spiegel TV am 28.06.09 um 22:25 Uhr) wo ich mich als normaler TV Zuschauer frage, muss das denn wirklich sein? Die Verantwortlichen dieser Sendungen sagen ja, nur die Wahrheit ist gefragt? Wirklich? ist das wirklich alles so gewesen ? Ich habe da meine persönlichen Zweifel.

Wie schon beim King Of Rock’n Roll bleiben viele wichtige Fragen ungeklärt über die Todesursache, es gibt viele Vermutungen und Gerüchte doch keiner weiß etwas genaues und will über die Wahrheit nicht sprechen, denn es ist zu befürchten, dass es da noch einiges ist was peinlich für alle Beteiligten in seinem Umfeld sein könnte.

Ich persönlich bin der Meinung, das geht nur die engsten Verwanden,Eltern und Geschwistern etwas an. Natürlich werden auch seine 3 Kinder eines Tages die richtige Antwort bekommen müssen, bis es aber soweit ist, sollten sie von der Schlammschlacht um ihren Vater verschont bleiben-hier haben auch die Medien nichts zuschreiben,was die Kinder betrifft, sie brauchen einen besonderen Schutz vor den Klatschreportern.

Meine persönliche Meinung:

Michael Jackson musste schon als Kind, die harte Art seines Vaters Joe Jackson ertragen, dieser dultete keine Wiedersprüche seiner Kinder. in den 70 Jahren waren diese als “Jackson 5″ sehr Erfolgreich. Michael Jackson durfte eigentlich nie Erwachsen werden und so war es natürlich auch kein Wunder, dass er sich auch als er Erwachsen sein sollte, doch immer noch ein Kind geblieben ist. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass er sich seine eigene Traumwelt “Neverland” schuf,dort konnte er seine Kindheit mit vielen anderen Kindern,denen er die Liebe gegeben hat, die er selber als Kind nie bekam, ausleben. In München besuchte er am Stachus ein bekanntes Spielwaren Paradies, das Geschäft wurde extra für Stunden für ihn geschlossen, aber er kaufte nichts, na da kam doch Freude bei den Verkäufern auf.

Überhaupt in München fühlte sich der sensieble Star einfach wohl, kein Wunder, denn hier hatte er viele Prominente ( oder auch solche die sich dafür gehalten haben) die sich um ihn kümmerten und ihm die Wünsche von den Augen ablasen. Allerdings hofften sie natürlich auch, dass sie gemeinsam mit ihm auf Fotos kamen,die dann am nächsten Tag in den Klatschspalten erschienen sind. Hauptsache man war dabei.  Aber ich bin der Meinung auf solche kann man leicht verzichten. Seine wirklich treuen Fans mussten vor der Nobelherberge bleiben, aber wer die Fans der Stars so gut kennt wie ich,weiß, dass ihnen das egal ist, sie umlagerten das Hotel bis er wieder abgereist war und so war es bei all seinen Konzerten in München und in der ganzen Welt wo er zu Besuch war.

Wenn man bedenkt,dass er 75 Millionen Tonträger bis zu seinem Tod verkauft hat, dann weiß man erst, was für ein großartiger Künstler er war. Er sorgte insbesondere auch mit dem Video “Triller” für neue Maßstäbe, diese Aufnahme fehlt heute in keiner Sammlung, denn dieses Video ist Kult. Michael Jackson wollte es allen noch einmal zeigen bei seinen 50 Abschiedskonzerten ab 13.Juli 09, dass er noch immer
ganz oben ist, daher war es auch kein Wunder, dass alle Konzerte bis auf die letzte Eintrittskarte Ausverkauft waren. Aber schon bei der Pressekonferenz im März 09 glaubten viele schon nicht mehr daran,  dass er seine Comeback Tour”This Is It” schaffen würde, dazu war er schon viel zu schwach und sie sollten recht behalten, nun müssen die Veranstalter die Gelder für die gekauften Eintrittskarten an die Fans  zurück bezahlen. Pech aber haben die, die sich ihreTickets auf dem Schwarzmarkt für viel Geld gekauft haben, sie haben nicht nur Michael Jackson verloren, sondern auch ihre Auslagen.

Was bleibt übrig vom King Of Pop ?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, egal was die Medien in den nächsten Wochen über die größte Pop Ikone aller Zeiten,die es nie wieder geben wird, schreiben werden, ihnen ist das egal, Michael Jackson  und seine Musik werden in den Herzen seiner Fans auf der ganzen Welt weiterleben. Und sie werden genau wie es auch heute die Fans von Elvis Presley noch machen, den 25.Juni 2010 zu ihren persönlichen Feiertag erklären und an seinem Todestag zu 1000en an sein Grab wandern und nur das zählt, nicht die Medien, die der Meinung sind ” Was kümmern uns die Anhänger dess King Of Pop, wir haben unsere eigene Meinung, ja so kann man natürlich auch Auflage machen, doch der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen.

In eigner Sache:

Es könnte sein, dass Ihr Euch nun fragt, warum hat er denn nicht über die unangenehmen Seiten von Michael Jackson geschrieben, darauf gibt es eine klare Antwort, das überlasse ich anderen, das komische ist nur, viele von denen die heute über ihn schreiben, haben ihn nie persönlich kennen gelernt, wie auch? Viele von ihnen lagen noch in den Windeln.

Aber es gibt einen bei den möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken, nähmlich bei Alex Gernandt, er erlebte Michael Jackson nun wirklich “Live und in Farbe”, ohne ihn und BRAVO hätte ich diesen Bericht für Euch nicht schreiben können, denn alle wichtigen Informationen habe ich der BRAVO Ausgabe Nr. 28/09 entnommen.

Danke an Alex Gernandt und der BRAVO Redaktion, denn diese hat in wenigen Tagen für alle Fans von Michael Jackson ein Andenken geschaffen, das keine andere Jugendzeitschrift erreichen wird.

Trotzdem, Euch allen einen schönen Sommer 2009.

Herzliche Grüße
Fritz Tillack

 

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2 Antworten zu “Abschied vom King of Pop bei dsds-superstar.de”

    noch nie wurde der tod eines kinderschänders derart betrauert. eine durch erfolg und ruhm verrückt gewordene, unreife persönlichkeit, der arme kinderseelen geschändet hat, ist von uns gegangen. für mich war michael jackson eine der jämmerlichsten persönlichkeiten der zeitgeschichte.

    MICHAEL JACKSON DIE TOTE TRAGÖDIE

    Ja, so ist es mit den Toten. Kaum sind ihre letzten Atemzüge
    verhaucht, werden sie auch schon mit engelsgleichen Eigenschaften ausstaffiert. Dass ein Genie, das ursprünglich aus der Gosse zum Genie heranwuchs, einfach vermeintlich grundlos stirbt, gehört sich nicht für den Jackson Clan. Da ist ein Mord für
    den Ruf der Jacksons die bessere Alternative, mit der die zwiespältige Familie sogar noch Gelder kassieren können. Jacko`s Leben ist zur toten Tragödie geworden, zum Vierundzwanzigstundenrenner
    wildester Spekulationen rund um den Erball.
    Als mutmaßlicher Kinderschänder mit Kindheitstrauma stand er vor Gericht und durch die Popwelt rollte damals eine Woge der Empörung! Und jene, die ihn verhöhnten, verspotteten und zutiefst erniedrigten, wollten jetzt ihren Täter zum Opfer krönen und eine öffentliche Leichenschau eines Menschen einfordern, der sich durch künstliche Metamorphose bereits Lichtjahre von seinem optischen Ich entfernt hatte. Das Genie Jackson hat sich selbst an den Abgrund gearbeitet, der Wahn des „Dorian Gray“ wuchs Jackson seit Jahren schon über den Kopf. Kraftlos und ausgezehrt sieht man den weißen Schwarzen bei seinen letzten Proben in LA, der da über die Bühne tanzt und singt ist eindeutig Erlkönigs nächstes Opfer. Aber Jacko hat der Welt längst schon seinen Ewigkeitsstempel aufgedrückt. Michaels Anspruch auf Einmaligkeit lastet für die nächsten Jahrhunderte unzerstörbar auf den Schultern der internationalen Popwelt. Jackson rang zeitlebens um Anerkennung, gleichwohl ihm die Welt zu Füßen lag. Er, der Prometheus unseres Jahrtausends, schuf sich selbst unaufhörlich wieder neu und seine Musik durchlief gleichermaßen eine bis an die Grenzen des existenziell Möglichen hochschäumende Verwandlung fast kafkaesker Natur. Jacksons widersprüchliche, gespaltene Persönlichkeit, sein Hunger nach Nähe und seine systematische, unaufhaltsame Selbstzerstörung lässt auch seine Musik zum ultimativ – unimmitierbaren, zerbrechlich – tosenden und allen fingerzeigenden Neidern zum Trotz universellen Mythos aufsteigen. Nicht Selbstsucht war Jackos Sehnsucht, sondern die Suche nach sich selbst sein tiefstes Verlangen. Diese Suche hat nie aufgehört und sein ruinöser Lebenswandel war der Berggipfel, an dem sein bizzarres Jahrtausendtalent zerschellen musste.
    Er fand sich nur in seiner exzessiven Welt von Bewegung und Musik, einer grandios – grausigen Symbiose, die unirdischer nicht sein konnte und irdischer seinesgleichen nicht mehr finden wird.
    Toter war nie ein Toter. Und so bleibt der Nachfolger Jacksons:
    Michael Jackson.
    Kristin Wachenfeld


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